Der plötzliche Drang nach Essen

Der plötzliche Drang nach Essen

Du spürst manchmal einen plötzlichen Drang nach sofortiger Nahrungsaufnahme? Dann solltest du dir diesen Blogartikel genau durchlesen.

Es gibt vier weitverbreitete Faktoren, die in einer Diät potentiell zu einer Heisshungerattacke führen können. Mit einfachen Tipps können solche Heisshungerattacken aber auf einfachem Weg vermieden werden.

1. Zu wenig Ballaststoffe

In einer Diät wird es immer schwieriger, wenn man nicht ausreichend gesättigt ist und in alte Muster zurück fällt. Dies führt oft zur vorzeitigen Beendigung der Diät. Ein bedeutender Faktor, der zu einer besseren Sättigung beiträgt und oft missachtet wird, ist die Aufnahme von genügend Ballaststoffen. Ballaststoffe erhöhen nämlich das Volumen des Speisebreis im Magen, indem sie sich im Magen und im Darm mit Wasser vollsaugen. Dadurch tritt die Sättigung viel schneller ein und hält zudem noch länger an. Die tägliche Empfehlung der Aufnahme von Ballaststoffen liegt bei 20-30 Gramm.

2. Zu viele kaloriendichte Lebensmittel

Das Empfinden für Heisshunger wird durch die Aufnahme von kaloriendichten Lebensmittel extrem verstärkt. Die Energiedichte entspricht der Anzahl an Kalorien, die je Menge eines Lebensmittels gegessen werden. Klingt verwirrend, ist aber ganz einfach: Wenn Ihr zum Beispiel 100 Gramm Schokolade esst, dann nehmt Ihr in etwa 550 Kalorien zu Euch. Wenn Ihr aber 100 Gramm Brot esst, dann sind es lediglich 210 Kalorien. Bedeutet: die Schokolade hat eine größere Energiedichte als das Brot. Ein Verzicht von sehr kaloriendichten Lebensmittel hilft dabei Heisshungerattacken vermeiden zu können. Ein kaloriendichtes Lebensmittel ist sehr schnell gegessen. Die dabei aufgenommen Kalorien sind extrem hoch und in einer Diät können diese Kalorien schnell einmal 10% der gesamten Tageskalorien ausmachen.

Wieso aber haben wir in einer Diät oft das Verlangen nach solchen Lebensmitteln? Das liegt daran, dass wir Menschen bei solchen Lebensmitteln mit einer Kombination aus Fett, Salz und Zucker ein suchtähnliches Verhalten entwickeln können!

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3. Zu wenig Schlaf

Was kann schon ein bisschen Schlafentzug ausmachen? Sehr viel sogar! Die Regeneration und Leistungsfähigkeit im Alltag wie natürlich auch im Training leiden. Die Diätfortschritte lassen auf sich warten. Durch das steigende Stresslevel kann es passieren, dass vielleicht der ein oder andere Mensch in einer Diät das Essen sogar als Stressbewältigung sieht. Dies kann vermieden werden, wenn man auf einen gesunden und langen Schlaf achtet.

4. Emotionalität

Ein vierter und entscheidender Punkt sind die Emotionen. Private, berufliche sowie psychische Probleme, Selbstzweifel, Schuldgefühle, Angst, Trauer oder Wut sind hierbei die verbreitesten Faktoren. Das Essen wird in solchen Situationen oft als Ventil der Emotionsbewältigung verwendet, was ganz schnell auch in sogenannten „Binges“ ausarten kann. Man sollte zudem darauf achten, sich nicht mit feinem, ungesundem Essen zu belohnen. Dies kann sehr schnell passieren, zum Beispiel nach einem strengen Arbeitstag. Wer denkt sich da nicht auch einmal: „Für diesen harten Tag kann ich mir jetzt schon einmal etwas feines gönnen.“ Probiert stattdessen euch mit einem schönen und langen Spaziergang, einem feinen ausgewogenen Essen oder mit einem harten Training zu belohnen!

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